Besser für Burgwedel – mein Sieben-Punkte-Sofortprogramm

Pressemitteilung:

Bürgermeisterkandidatin der CDU legt Sieben-Punkte -Sofortprogramm „Besser für Burgwedel“ vor. 
Ortrud Wendt hat viel vor in den ersten 100 Tagen nach der Kommunalwahl.

Keine Zeit will Ortrud Wendt, CDU-Bürgermeisterkandidatin für Burgwedel nach der Wahl verlieren, um wichtige Weichenstellungen für die Stadt vorzunehmen und notwendige Maßnahmen einzuleiten.

Ihren Plan für die ersten 100 Tage fasst sie in einem Sieben-Punkte-Sofortprogramm für Burgwedel mit folgenden Inhalten zusammen, das hier weiter unten auch vollständig nachzulesen ist.

  1. Prioritäten festlegen
  2. Innenstadt beleben
  3. Kinderbetreuung verlässlich gestalten
  4. Kommunales Bauland bereitstellen
  5. Effizienter Dienst leisten
  6. Besser kommunizieren
  7. Lebensqualität Burgwedels sichern

„Wir haben nach der Wahl keine Zeit zu verlieren. Ich stehe in den Startlöchern. Gemeinsam mit dem neugewählten Rat und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Burgwedel will ich unmittelbar an die Arbeit gehen“, so Wendt

 

Besser für Burgwedel – lesen Sie hier das gesamte Sofortprogramm :

Wir brauchen in Burgwedel mehr Tempo, mehr Klarheit und mehr Einsatz. Wenn bürokratische Hemmnisse uns so stark aufhalten, dass Investitionsprojekte und Vorhaben sich über Jahre hinziehen, dann müssen wir das ändern. Ich werde umgehend einige wesentliche Weichenstellungen vornehmen und zentrale Maßnahmen für die Stadt einleiten. Es heißt nicht umsonst „Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.“
Ich will Wege finden und Lösungen vorschlagen. Wir stecken noch mittendrin in der Corona-Krise und ihren langfristigen finanziellen Folgen. Keine Zeit für vollmundige Versprechungen, sondern Zeit für Prioritäten, für Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft.

Was ist wichtig für Burgwedel und was werde ich mit Mut und Innovationsgeist, Augenmaß und Herzblut in den ersten 100 Tagen angehen?

  1. Prioritäten festlegen – Die Liste der Vorhaben ist lang, vieles wurde andiskutiert oder angeschoben. Doch oftmals lässt die Fertigstellung zu lange auf sich warten. Stichwort Freibad. Ich werde eine Bestandsaufnahme aller bereits begonnenen oder noch geplanten Großprojekte vorlegen, ihren Status prüfen und sie im Dialog mit der Politik priorisieren. Wo nötig, will ich durch Umschichtung von Aufgaben oder Stellen in der Verwaltung Projektsteuerer für die zentralen Projekte einsetzen, die verantwortlich dafür sind, diese Projekte von Seiten der Stadt voranzutreiben und mögliche Hürden aus dem Weg zu räumen. Um schneller zu werden, müssen wir verstärkt externe Planungsbüros in die Aufgabe mit einbeziehen. Die restlichen Sanierungsarbeiten im Freibad werde ich so priorisieren, dass das Bad für die Saison 2022 endlich wieder voll nutzbar ist, nachdem seit 2018 der Sprungturm gesperrt war.

  2. Innenstadt beleben – Für das Zentrum Großburgwedels ist ein „Masterplan“ gut und richtig, ebenso wichtig sind aber die „Master der Tat“. Mit Ideen, Leidenschaft und Pragmatismus. Wir brauchen mehr Miteinander, kurze Wege und echte Zusammenarbeit des Rathauses mit Handel, Gastronomie und Kultur und mit den Immobilieneigentümern. Ich habe bereits vorgeschlagen, ins „Alte Haus“ eine Gastronomie mit Innen- und Außenplätzen zu bringen und die Bücherei dafür in ein benachbartes Gebäude zu verlagern. Ich werden dem Rat zudem einen Sonderfonds „Zentrum“ vorschlagen, der Zwischennutzungen von Kunst und Kultur ermöglicht und neue Geschäftsideen unterstützt. Leerstände und Verödung dürfen wir nicht dauerhaft hinnehmen, sie müssen uns zu kreativen und innovativen Lösungen antreiben. Das aktive Innenstadtmanagement ist eine zentrale Aufgabe unserer Wirtschaftsförderung. Die gute Erreichbarkeit des Zentrums für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer will ich ausbauen. Im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Großburgwedeler Zentrums und eines möglichen Bürgerhauses werden wir über die Notwendigkeit verbesserter Fahrradabstellplätze sprechen und eine Debatte darüber führen, wie viele Parkplätze wir dauerhaft einbüßen können und wollen.

  3. Kinderbetreuung verlässlich gestalten – Nicht erst seit Corona ist die Personalsituation in unseren Kindertagesstätten angespannt. Doch seit der Pandemie ist das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Betreuung durch die Stadt Burgwedel in vielen Familien erschüttert. Ich setze mich dafür ein, im direkten Kreis der Kitas mit allen Beteiligten gemeinsam über individuelle Lösungen und Optionen zu sprechen, um die Belange der Eltern, ihrer Kinder und des Kitapersonals zum Ausgleich zu bringen. Mit Nachdruck nach geeignetem Erziehungspersonal zu suchen ist nur der eine Teil der Aufgabe. Ebenso will ich die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation zwischen Eltern und Kitaleitung so verbessern, dass eine verlässliche Planung für die Familien möglich ist.

  4. Kommunales Bauland bereitstellen – Binnen sieben Jahren nur ein einziges Baugebiet zu entwickeln, das bislang noch immer nicht vollendet ist, reicht nicht für eine ausgewogene Stadtentwicklung. Um für Burgwedel mehr Angebot auf dem Wohnungsmarkt zu schaffen, müssen wir als Stadt zügig das geplante kommunale Bauland in Burgwedels Ortschaften zur Verfügung stellen und Verträge mit Investoren so schließen, dass der gewünschte Wohnraum auch in Mehrfamilienhäusern schnell entsteht. Auch hier brauchen wir Tempo und den Mut zu einem Vergabeverfahren, das EU-rechtskonform ist und gleichzeitig dem Anspruch Burgwedels genügt, gezielt eigene Prioritäten bei der Baulandvergaben zu setzen. Ich setze auf alltagstaugliche und anderswo erprobte Lösungen, auch wenn sie nicht immer bis ins Letzte perfekt sein mögen. Zusätzlich werde ich Immobilienleerstände ermitteln und vorhandene Bebauungspläne überprüfen, um Lückenbebauung und ggf. Nachverdichtung zu ermöglichen und gleichzeitig das jeweilige dörfliche Erscheinungsbild unsere Ortschaften bestmöglich zu bewahren.

  5. Effizienter Dienst leisten – Die Bürgerinnen und Bürger Burgwedels erwarten zu Recht, dass ihr Rathaus als Dienstleister telefonisch und digital für sie einfach erreichbar und persönlich zugänglich ist – auch ohne vorherige Terminvereinbarung. Ich will dafür sorgen, dass das Rathaus zum früheren hohen Serviceniveau zurückkehrt und zusätzlich weiter konsequent den Weg der Digitalisierung seiner Dienste verfolgt. Dazu gehört auch, die Wartezeit bei Terminen für KFZ-Zulassungen und Ausweisangelegenheiten auf maximal eine Woche zu reduzieren. Auch wenn die überbordende Bürokratie uns an vielen Stellen die Luft zum Atmen nimmt und uns an der effizienten und effektiven Lösung von Aufgaben hindert, will ich alle Potenziale nutzen, das Rathaus als Dienstleister für alle in Burgwedel auszurichten. Als Beitrag zum Bürokratieabbau will ich in jedem Monat im Jahr 2022 gemeinsam mit dem Rat mindestens eine Richtlinie, Satzung oder städtische Verordnung auf Wirtschafts- und Bürgerfreundlichkeit hin überprüfen. Ich will bürgerschaftliches Engagement stärken und den vielen ehrenamtlich Engagierten in Burgwedel eine feste Ansprechperson in der Verwaltung geben, die Hilfe zur Selbsthilfe leistet. Denn nicht „Wünsch Dir was“, sondern „Mach was draus“ ist unser Ansatz.

  6. Besser kommunizieren – Das ist eine meiner Herzensangelegenheiten und beginnt selbstverständlich im Rathaus, bei der Jugendpflege und der Seniorenbegegnungsstätte, in den Kitas, beim Bauhof und der Kläranlage. Mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Amtsleitungen und Personalrat werde ich nach einer Auftaktrunde regelmäßige Gespräche einführen. In der Kommunikation zwischen Rathaus einerseits und Ratsmitgliedern bzw. Fraktionsspitzen andererseits will ich zu einem vertrauensvollen Miteinander kommen, das auf regelmäßigen Besuchen der Bürgermeisterin in den Fraktionen und auf regem Gedankenaustausch im Vorfeld von formalen Abstimmungen beruht. Ich setze auf intensiven Austausch und weitere Vernetzung mit dem Feuerwehr-Stadtkommando, den Wirtschaftsverbänden, den Unternehmen und Gewerbetreibenden – wir sind eine Kleinstadt. Da ist das direkte Gespräch der effizienteste Weg zu klugen Lösungen. Ebenso gehört für mich das direkte Einbeziehen und die aktive Information der Bürgerinnen und Bürger auf digitalen wie analogen Kanälen bei weichenstellenden Themen selbstverständlich mit zu einer guten Kommunikation. In regelmäßigen Bürgersprechstunden werde ich persönlich für Gespräche erreichbar sein – nicht nur vor Wahlen.

  7. Lebensqualität Burgwedels sichern – Das ist in Zeiten enger werdender finanzieller Spielräume und großer klimapolitischer Herausforderungen für uns alle ein anspruchsvolles Ziel. Ich sehe die Stadtverwaltung in einer Vorreiter- und Vorbildfunktion bei energetischer Sanierung und Einsatz erneuerbarer Energien. Alle öffentlichen Investitionen werde ich auf ihre Klimawirkung prüfen. Statt auf Verbote setze ich beim Umwelt- und Klimaschutz auf Innovationen und die Kraft guter Argumente. Gemeinsam mit der Politik werde ich den Austausch mit Vorbildkommunen suchen, damit wir das „Rad nicht neu erfinden“, etwa bei der Schaffung alltagstauglicher Lösungen für alle Verkehrsteilnehmer, beim Erreichen unserer Klimaziele, beim Schaffen von mehr Sauberkeit und Sicherheit vor Ort oder beim Erhalten unserer dörflichen Strukturen in landschaftlich schöner Umgebung.